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Geschichte

Der Fischerweiler der im Jahre 620 nach Christus an der Mündung der Westerschelde entstanden war, hat sich jetzt zu einem touristischen Zugpflaster und zum drittwichtigsten Hafen der Niederlande entwickelt. Wegen seiner günstigen Lage ließen der Graf von Holland und der Graf von Zeeland schon im 14. Jahrhundert die ersten Häfen bauen. Heute passieren jährlich mehr als 50.000 Schiffe aus aller Welt die Hafenstadt Vlissingen. Dies zur großen Freude der Touristen, denn nirgendwo anders fahren die Schiffe so nahe am Strand vorbei.

Handel

In den dazwischen liegenden Jahrhunderten war die Festungsstadt vor allem durch (Hering-) Fischerei, Handel und durch das Treiben von Kaperei und Sklavenhandel bekannt. Die Geschichte Vlissingens wird durch Überherrschungen, Beschießungen und Überströmungen gekennzeichnet. Das war die Folge der strategischen Lage Vlissingens an der Mündung der Westerschelde.

Zugang

Wer über Vlissingen herrschte, hatte den Zugang zu dem damals schon wichtigen Hafen von Antwerpen in Händen. Daher hatte jede überherrschende ausländische Macht ein Auge auf Vlissingen. Engländer, Franzosen, Deutsche und Spanier waren alle schon vor langer Zeit in Vlissingen. Lange bevor sie als Touristen kamen.
Die Glanzzeit des goldenen Zeitalters, in der Vlissinger Schiffe auf allen Weltmeeren fuhren (und damit ihren Beitrag zu der Weltmacht der Sieben Vereinten Provinzen lieferten), wurde im 18. Jahrhundert mit einer Krise beendet. Vor allem die Napoleonischen Kriege hatten eine unheilvolle Auswirkung.

Wachstum

Nach 1870 begann ein Zeitraum des Aufschwungs: neue Häfen, der Kanal durch Walcheren und eine Eisenbahnlinie wurden gebaut. Außerdem wurde die Schiffswerft 'De Schelde' in Vlissingen gebaut. Der Zweite Weltkrieg unterbrach dieses Wachstum. Die Stadt wurde erneut schwer durch Bombenangriffe, Beschießungen und Überschwemmungen beschädigt.
Mit viel Energie wurde nach dem Krieg der Wiederaufbau angegriffen. In den sechziger Jahren wurden der Seehafen sowie das Industriegebiet Vlissingen-Oost entwickelt. Dieses Gebiet ist heute der wirtschaftliche Motor der Region mit vielen tausenden Arbeitsplätzen.